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Sheridan Webb
...
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... geboren am 23.7.68 in Congleton,
GB
1986-1990 Studium in Nottingham.
...
und wie alles anfing
1991 Zertifkat in TESOL (Teaching
English to Speakers of Other Languages) in Sheffield.
Seit September 1991 als freiberufliche
englische Trainerin in Deutschland tätig. Seit 1995 selbstständig.
1999 Basis Training Suggestopädie
in Pößneck.
2005 Bescheinigung über die Anerkennung
einer Prüfung als erste Staatsprüfung (Grund-, Haupt-, Gesamt-,
Realschule) für die Fächer Deutsch / Englisch Note 2,0 inklusive
Nachweis der deutschen Sprachkompetenz (Ruhr Universität, Bochum). |
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Für Germanistik Studenten
in GB ist es üblich, als Teil des Studiums eine Zeit in Deutschland
zu verbringen. Ich entschied mich für ein Jahr als "Assistant
Teacher" im Gymnasium Donauwörth, Bayern. Dieser Artikel
erschien in der Jahreszeitung Sommer 1987:
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Der
Farbtupfer
Daß sich der Altersdurchschnitt
unseres Kollegiums in diesem Schuljahr in schmeichelhafter
Weise absenkte, ist vor allem ein Verdienst von Miss Sheridan
Webb aus Howden in Yorkshire, die von September bis Ende Juni
als assistant teacher nicht nur durch ihren Kleidungsstil
Abwechslung in den zuweilen grauen Schulalltag brachte. Ganze
20 Jahre war die Germanistikstudentin, als sie mit bemerkenswertem
Mut zum erstenmal ins Weiße des Schülerauges blickte,
und so war es kein Wunder, daß Sheridan sich nicht einfach
als Lehrerin verstand, sondern als Kameradin, die schon aufgrund
des praktisch nicht vorhandenen Altersunterschiedes sofort
Kontakt zu ihren Schülern herstellte. Sie wurde auf allen
Klassenstufen eingesetzt und legte viel Engagement in ein
Kontrastprogramm zum konventionellen Unterricht: auf der Unterstufe
ließ sie eine englische Klassenzeitung erstellen und
wirkte in einer Videogruppe mit. In ihren Konversationsstunden
versuchte sie, die Teilnehmer mit den Feinheiten des berühmt-berüchtigten
englischen Humors vertraut zu machen, und im Leistungskurs
entfachte sie hitzige Diskussionen zum Thema Gleichberichtigung
der Frau. Zudem tat sie viel für den Ruf der englischen
Küche. Ihr riesiges "Christmas Dinner" für
die Kollegiaten beseitigte sämtliche kulinarischen Vorurteile.
Sheridans Engagement zeigte sich auch in der Tatsache, daß
sie freiwillig die Studienfahrt nach London begleitete, obwohl
ihr Vertrag schon im Juni endete.
Auch die
Lehrer werden die allzeit freundliche und zu Späßen
aufgelegte Sheridan im nächsten Jahr vermissen und das
nicht nur, weil wir dadurch kollektiv um Jahre altern.
D. Prankl
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